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Navigating the Future: The EU’s Ecodesign Regulation for Sustainable Products (ESPR) Explained

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Nachhaltiges Produktdesign wird EU-weit verpflichtend: Überblick zur Ökodesign-Verordnung (ESPR)

Am 16. April 2025 hat die Europäische Kommission den ersten Arbeitsplan zur Umsetzung der neuen Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) veröffentlicht. Die Verordnung, die seit Juli 2024 in Kraft ist, setzt ambitionierte Standards für ressourcenschonende Produkte und transparente Lieferketten auf dem EU-Binnenmarkt.


Ziele und Inhalte der ESPR

  • Ganzheitlicher Rechtsrahmen: Die ESPR regelt nachhaltiges Produktdesign für nahezu alle physischen Produkte, ersetzt dabei zahlreiche bisherige Einzelfallvorschriften.
  • Produktspezifische Anforderungen: Durch delegierte Rechtsakte werden Kriterien wie Energieeffizienz, Haltbarkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit für verschiedene Produktgruppen festgelegt.
  • Digitaler Produktpass (DPP): Ein zentrales Instrument, das umfassende Produktinformationen digital bereitstellt (z. B. Materialangaben, CO₂-Fußabdruck, Recyclingfähigkeit). Dies sorgt für mehr Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Priorisierte Produktgruppen im ersten Arbeitsplan (2025–2030)

  • Endprodukte: Textilien, Möbel, Reifen, Matratzen.
  • Elektronik: Smartphones und Laptops mit produkttypübergreifenden Nachhaltigkeitsanforderungen (z.B. Haltbarkeit, Recyclinganteil).
  • Zwischenprodukte: Fokus auf Stahl und Aluminium aufgrund ihrer hohen Umweltwirkung.
  • Ausgeschlossen (vorerst): Schuhe, Reinigungsmittel, Farben, Schmierstoffe – werden für spätere Phasen berücksichtigt.

Die Produktgruppe Chemikalien wird wegen komplexer Lieferketten und vielfältigen Einsatzbereichen zunächst nicht als prioritäre Gruppe behandelt. Anfang 2026 startet eine begleitende Studie zur Ermittlung eines möglichen Regulierungsbedarfs.


Umsetzung und Beteiligung der chemischen Industrie

  • Das im Januar 2025 eingerichtete Ökodesign-Forum mit fast 130 Mitgliedern aus Industrie, Wissenschaft, NGOs und Mitgliedstaaten begleitet die Umsetzung beratend.
  • Nationale Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sind nicht direkt im Forum vertreten, werden jedoch durch sogenannte Beraterkreise (z.B. organisiert von der BAM in Deutschland) eingebunden.
  • Der VCI engagiert sich zudem über den europäischen Dachverband Cefic, der im Forum vertreten ist, um die Interessen der chemischen Industrie auf EU-Ebene einzubringen.

Herausforderungen und Chancen durch den Digitalen Produktpass

  • Für Unternehmen bedeutet der DPP neue Verpflichtungen in der Datenerhebung, -pflege und -bereitstellung.
  • Er fördert aber gleichzeitig effizientere Lieferketten, bessere Rückverfolgbarkeit und nachhaltig orientierte Produktentwicklung.
  • Der DPP soll maschinenlesbar mittels QR-Codes oder digitaler Schnittstellen zugänglich gemacht werden – für Hersteller, Händler, Verbraucher und Recyclingexperten.

Fazit

Die EU-Ökodesign-Verordnung markiert einen bedeutenden Schritt hin zu nachhaltigen Produkten mit umfassender Transparenz und Verantwortlichkeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Vor allem die chemische Industrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen, wird aber durch institutionelle Beteiligung und Studienchancen aktiv in die Entwicklung eingebunden. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den Anforderungen, insbesondere des Digitalen Produktpasses, vertraut machen, um Wettbewerbsfähigkeit und Umweltleistung zu steigern.


Quellen:
European Commission – Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR), Arbeitsplan 2025–2030
Verband der Chemischen Industrie (VCI) Pressemitteilung April 2025
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)


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